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Iveco auf der Dakar 2017 bei Halbzeit in Führung

​​​​​​​​​Die Dakar gilt unbestritten als die härteste Motorsport-Herausforderung für Mensch und Maschine. Diesmal sind es 12 Etappen (7 davon mit mehr als 400 km), die alles zwischen Meereshöhe und fast 4.000 Höhenmetern bieten. Nach der Halbzeit liegt Teamleiter Gerard de Rooy in Führung.​

Die „Dakar“ läuft trotz einer Erweiterung des Teilnehmerfeldes um einige Marken auch 2017 wieder auf das Duell Iveco-Kamaz hinaus. Titelverteidiger „PETRONAS De Rooy IVECO“ setzt neben einer eigenen Fahrwerkstechnologie wieder auf den Iveco Trakker und den australischen Iveco Powerstar mit den robusten Rahmen und den zuverlässigen Cursor 13 Motoren. Denen hat FPT Industrial – die Motorenmarke von CNH Industrial – als besten Kompromiss zwischen Dauerfestigkeit und Leistungsvermögen eine Leistung von ca. 900 PS verordnet. Kamaz hingegen fährt mit leistungsstärkeren, aber auch schwereren Motoren eines Schweizer Kranherstellers.

Die ersten Etappen galt es, als Team zusammen zu bleiben, schließlich ist der Rallyesport ein Teamsport. Das Iveco Team brachte anfangs alle drei Fahrzeuge unter die ersten zehn, einer davon auf Platz zwei. Aufgrund einer wild gewordenen Reifendruckregelanlage im Iveco Powerstar des Teamleiters de Rooy begann in Etappe 3 das Unglück in Form von 3 Plattfüßen. Mehr als Rang 17 war am Ende nicht drin. In den folgenden beiden Etappen – die erste eine extrem schwierige Andenpassage in Bolivien auf bis zu 4.000 m - zeigte de Rooy, was er und sein Iveco-Werkzeug kann: ein Sieg auf beiden Etappen brachte ihm auch die Gesamtführung mit einem 20 minütigem Vorsprung ein.

Die fünfte Etappe war wegen sintflutartiger Regenfälle nach gut der Hälfte der Distanz beendet worden. Leider mit einem großen Nachteil für die Mannschaft: zwei Fahrzeuge des Teams landen mit rund 6 Stunden Rückstand nur auf den Rängen 36 und 39. Der Grund: Ein Fahrzeug war schon früh während der Etappe in einer sumpfigen Flussquerung festgefahren, das andere ereilte dasselbe Schicksal, als er den Havaristen herausziehen wollte. Beide steckten dann über drei Stunden fest und kamen nur dank der Hilfe von Zuschauern wieder in Fahrt. Weil das einen Regelverstoß bedeutet, erhielten beide Fahrzeuge je zwei Stunden Strafzeit on Top. Für den Führenden heißt das jetzt, dass er ohne sein Team im Rücken völlig auf sich alleine gestellt ist. Einzig der argentinische Teamkollege und Lokalmatador Federico Villagra kann ihm auf Platz sechs liegend mit 34 Minuten Rückstand im Notfall helfen.

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