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Zehn neue Iveco Stralis für Bier-Schneider: „Gesamtkosten und EEV-Motor waren entscheidend“
Im September 2009 hat der Getränkegroßhandel Bier-Schneider GmbH & Co. KG (Mülheim-Kärlich / Rhein) zehn Dreiachser Iveco Stralis in Betrieb genommen. „Die Auswertung einer Ausschreibung, an der alle Hersteller schwerer Straßen-Lkw beteiligt wurden“, so der Geschäftsführende Gesellschafter Hermann Josef Schreiber, „hatte ergeben: In puncto summarischer Kosten (total cost of ownership) über sieben Jahre sind die Iveco Stralis am wirtschaftlichsten. Außerdem konnte nur Iveco die 26-Tonner mit EEV-Motoren liefern, wodurch die ‚De Minimis’-Förderung des Bundes von 2.000 Euro pro Fahrzeug möglich war. Aus diesen Gründen haben wir nun erstmals Fahrzeuge bei Iveco bestellt.“

Bei den neuen Lkw von Bier-Schneider handelt es sich um den Typ Iveco Stralis AD 260 S 42 Y/FP D. Diese 6x2-Spezialfahrgestelle für den schweren Verteilerverkehr sind voll luftgefedert. Dadurch kann die Ladefläche einfach an jede Rampenhöhe angepasst bzw. das manuelle Entladen erleichtert werden. Die automatische Luftfeder-Steuerung ECAS hält die Ladefläche in Fahrstellung stets auf gleicher Höhe. Und schließlich kann die Nachlaufachse bei Leerfahrt (Reifenschonung) oder als Anfahrhilfe (kurzzeitig höhere Belastung der Antriebsachse) angehoben werden.

Als Antrieb dient bei den neuen Stralis der Sechszylinder-Dieselmotor Cursor 10 mit 10,3 l Hubraum. Er leistet 309 kW (420 PS), das maximale Drehmoment von 1.900 Nm liegt bereits bei 1.050/min an. Sowohl Nennleistung als auch maximales Drehmoment stehen über breite Drehzahlbereiche zur Verfügung. Die starke Motorbremse ITB (Iveco Turbo Brake) macht in vielen Fällen einen elektrischen oder hydraulischen Retarder überflüssig. Mithilfe der SCR-Abgasnachbehandlung (mit Additiv AdBlue) erreicht der Motor mit den Emissionswerten nach EEV („besonders umweltfreundliches Fahrzeug“ = besser als Euro 5) die zur Zeit höchste in der EU anerkannte Abgasreinigungsstufe und ist deshalb nach dem EU-Projekt „De Minimis“ vom Bund förderbar.

Die neuen Lkw von Bier-Schneider verfügen außerdem über das automatisierte 12-Gang-Getriebe Eurotronic 12 AS 1930 TD. Dieses Getriebe kann auch manuell geschaltet werden. Im Rangiermodus lässt es den Lkw besonders langsam und gefühlvoll manövrieren. Der automatische Modus macht nicht nur das Fahren komfortabler, er hilft weniger erfahrenen Truckern auch dabei, möglichst wirtschaftlich zu unterwegs zu sein.

Die Getränkekoffer mit Schwenkwand der neuen Iveco Stralis für Bier-Schneider kommen vom Spezialisten Orten Fahrzeugbau (Bernkastel-Kues), der auch die Bär-Ladebordwand montiert hat.

Den Service für die Fahrzeuge übernimmt Autotechnik Vogel im nahegelegenen Neuwied-Engers.

26/2009

Bildunterschrift:
Als wirtschaftlichste Alternative ermittelt: Der Getränkegroßhandel Bier-Schneider (Mülheim-Kärlich) hat zehn Iveco Stralis AD 260 S 42 Y/FP D in seinen Fuhrpark übernommen.


Über Bier-Schneider

Die Bier-Schneider GmbH & Co. KG ist mit einem Absatz von rund einer Million Hektoliter der größte Getränkefachgroßhändler am Mittelrhein. Das 1889 als Fuhrunternehmen gegründete Unternehmen ist heute in der vierten Generation im Familienbesitz. Bier-Schneider beliefert Gastronomie/Hotellerie, Handelsketten und Getränkemärkte im Radius von etwa 100 km um Mülheim-Kärlich und hat Filialen in Bonn-Bad Godesberg, Montabaur und Mülheim an der Mosel. Außerdem betreibt die Firma selbst eigene Getränkeabholmarkt-Filialen.

Bier Schneider beschäftigt rund 100 Mitarbeiter in der Getränke-Distribution, davon 40 Fahrer. Der Fuhrpark besteht aus insgesamt 35 Motorfahrzeugen, die größtenteils mit Anhänger gefahren werden. Die schweren Verteilerfahrzeuge legen pro Jahr rund 60.000 km zurück und sind sieben Jahre bei Bier-Schneider im Einsatz.


Über Iveco

Iveco entwickelt, produziert und vermarktet eine umfassende Palette von leichten, mittelschweren und schweren Nutzfahrzeugen, Baufahrzeugen, Stadt- und Überland-Linienbussen sowie Reisebussen ebenso wie Sonderfahrzeuge für Brandschutz, Offroadeinsätze, Verteidigung und Zivilschutz.

Iveco beschäftigt mehr als 27.000 Mitarbeiter und betreibt 27 Produktionsstätten in 16 Ländern, in denen die in sechs Forschungszentren entwickelten Technologien umgesetzt werden. Außer in Europa ist Iveco in China, Russland, Australien und Lateinamerika aktiv. Mehr als 6.000 Servicestützpunkte in über 100 Ländern garantieren technische Unterstützung, wo immer in der Welt ein Iveco-Fahrzeug im Einsatz ist.