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Probefahrten mit dem STRALIS NP: IVECO testet die Kundenakzeptanz von LNG

​​​​​​​​​​​​​​In mehreren Veranstaltungen bringt IVECO den STRALIS NP, den ersten wirklich fernverkehrstauglichen Truck mit einer Antriebsalternative zum Diesel, zu interessierten Kunden. Bisher fanden Events in Beisein von Politik, Verbänden und Kunden in Herten und Potsdam statt, Hamburg und Stuttgart folgen.

Der Güterverkehr läuft bis 2050 zwangsläufig auf eine Dekarbonisierung hinaus. Die großen Fortschritte beim Diesel-LKW mit seinen strengen, exakt definierten Zulassungsprozeduren, die sich drastisch von denen des PKW unterscheiden, werden durch die explosionsartig gestiegenen Gütermengen fast egalisiert. Es gibt mehrere Alternativen. Zur Erreichung der Zwischenziele 2030 – eine CO2 Minderung um 40% - ist aber im schweren Güterfernverkehr nur eine schnelle Lösung in Sicht: LNG, also tiefgekühltes, verflüssigtes Erdgas mit einem möglichst hohen Beimischungsanteil regenerativen Gases (Biogas, Windgas aus Strom).​

Ein Fernverkehrstruck muss neben dem Umweltanspruch weiteren Bedingungen genügen: er muss sich nahtlos in die Bestandslogistik einreihen (Nutzung vorhandener Auflieger und Fahrzeiten / Taktzeiten einhalten). Ferner darf der Fahrer keine Einschränkungen bezüglich Handling (automatisiertes Getriebe) und Platzangebot (keine Strommasten in der Schlafkabine wie beim Oberleitungstruck etc) haben. Das alles bietet der STRALIS NP mit einem 400 PS und 1.700 Nm starken Fernverkehrs-LKW für ein Gros der Anwendungen.​

In Informations- und Fahrveranstaltungen hat IVECO durch die Bank positives Feedback von Interessenten bekommen. Eine ausreichende und derzeit im Entstehen befindliche Tankinfrastruktur vorausgesetzt, ist die Bereitschaft, auf LNG umzusteigen erstaunlich groß, weil die Technik und das Handling bekannt sind. Zudem ist der STRALIS NP mit einem halbierten Geräuschpegel extrem leise. Ein Vorteil für Fahrer und Anwohner gleichermaßen. Ebenfalls auf der Haben-Seite: Ein schneller Tankvorgang (5 Minuten) und keine Nutzlastverluste des fahrfertigen Autos. Zwar sind die Tanks etwas schwerer, der Kraftstoff aber leichter: 400 kg reichen für ca. 1.500 km. Bei Transportunternehmen und Tankstellenbetreibern sorgt die kürzlich beschlossene Verlängerung der Steuerreduzierung auf Erdgas bis 2026 für Investitionssicherheit.