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Kanal voll? Der Neue DAILY hilft.

Der AZV (Abwasserzweckverband) der Region Heide hat einen neuen Spülwagen auf der Basis eines 7 Tonner Daily in den Dienst gestellt, der im Transporterbereich Maßstäbe setzt und für die Dithmarschener Kreisstadt auch wirtschaftlich ein Optimum darstellt.

Ein schonender Umgang mit den Ressourcen ist mittlerweile in aller Munde. Sowohl unser Verhalten als auch technische Helferlein gehören zur Selbstverständlichkeit. Während eine Wasserspartaste unsere persönlichen Gebühren im Haushalt senkt, ist das für Kommunen oft ein Problem: die früheren Wassermassen hatten zugleich eine Spülfunktion im Abwassersystem. Heute wird meist nachts gründlich nachgespült. Und wenn das nichts hilft, kommt der Spül- und Saugwagen.

Viele Gemeinden mussten sich oft mit überdimensionierten Fahrzeugen helfen, weil ein Transporter wegen der nötigen Ausrüstung zu klein und konzeptionell i.d.R. ungeeignet war. Der Neue Daily mit seiner LKW Architektur und den neuen Nutzlastmöglichkeiten ist jetzt genau die richtige Wahl. Das beweist der kürzlich in Betrieb genommene Spülwagen auf der Basis eines 70 C 17 P der holsteinischen Kreisstadt Heide und der beiden Gemeinden Lohe-Rickelshof und Wöhrden mit seinen zusammen 24.500 Einwohnern und einer Fläche von 59 km2.

Der Neue Daily bietet durch sein Konstruktionsprinzip im Maßstab kompromisslos dieselben Möglichkeiten wie ein Schwer-LKW. An Bord ist ein Wassertank mit einem Fassungsvermögen von 2.100 Litern sowie 2 Schlauchhaspeln: einmal 80 m (1/2“)für Hausanschlüsse und zudem 120 m (3/4“) für Hauptkanäle. Ferner ein Kran mit 500 kg Nutzlast (Pumpenwechsel etc) und eine Vorrichtung für max. 3 Personen (Schachtrettung). Ein in den Gelenkwellenstrang eingebauter massiver Nebenabtrieb sorgt für den Antrieb der Hochdruckhydraulik von JASTER. Die Abstützung des Nebenabtriebs am soliden Rahmen des Daily erforderte keine Verstärkung oder gar Umbauten. Der elektronisch geregelte 3.0 Liter-Motor ist mit seinem Drehmoment von 400 Nm kräftig genug, um im wirtschaftlichen und vor allem geräuscharmen Bereich jeden Druck zu garantieren. Das sind immerhin bis zu 240 bar bei einem Durchsatz von 100 Litern/min. Und die großzügigen Innenmaße des Laderaums (Stehhöhe 2,10 m, Laderaumlänge 4,68 m) bieten genug Platz, neben den Aggregaten auch Arbeitsmöglichkeiten zu gewährleisten. Dennoch kommt das Fahrzeug im Stadtbild – seinem Arbeitsumfeld – optisch wie ein Transporter daher und nicht wie ein LKW.​

Das Fahrzeug ist zweifelsfrei ein Novum. Für Carsten Heß, Hauptabteilungsleiter Abwasserzweckverband Region Heide, war die Konzeption mit dem Aufbauhersteller Jaster und Iveco ein gutes Stück Arbeit: „Das rechnet sich aber, weil die Größe genau auf unsere Bedürfnisse abgestimmt ist und die Betriebskosten daher passen.“​