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Iveco: Motorenforschung für die Umwelt
Nachhaltigkeit ist ein Hauptthema bei der Erforschung und Entwicklung neuer Motoren bei der Iveco Motorenforschung AG in Arbon (Schweiz). Dass es dabei nicht nur um die Umweltfreundlichkeit der Motoren selbst geht, zeigt dieses Beispiel: Schon seit 1991 liefert die Iveco Motorenforschung heißes Kühlwasser aus den Motorprüfständen kostenlos an das städtische Schwimmbad Arbons, wo es über einen Wärmetauscher das Beckenwasser aufheizt. In den Wintermonaten nutzt das Unternehmen die Abwärme zur Heizung der Firmengebäude. Neuere Prüfständen, die nicht an dieses Wärmerückgewinnungssystem angeschlossen sind, erzeugen über angekoppelte Generatoren Strom.

Bei der Iveco Motorenforschung AG entstehen die Grundzüge aller Verbrennungsmotoren von Fiat Powertrain Technologies (FPT) für Nutzfahrzeuge, Agrar- und Baumaschinen sowie Industrie- und Marineanwendungen. Das beginnt mit der Erforschung neuer oder verbesserter Einspritz- und Verbrennungsverfahren und führt über Tests mit selbst gebauten Prototypen bis hin zur Entwicklung einsatzfähiger Basismotoren, die dann später an anderer Stelle an die jeweiligen Einsätze angepasst werden. Insgesamt 190 Mitarbeiter – davon 105 Ingenieure – sind bei dem Unternehmen beschäftigt. Durchschlagende Erfolge erzielte die Iveco Motorenforschung AG zum Beispiel mit der Entwicklung des Common-Rail-Einspritzsystems (industrialisiert später von Bosch) und des Brennverfahrens mit „Omega-Mulde“, das in nahezu allen heutigen Dieselmotoren mit Direkteinspritzung eingesetzt wird.

Seit Jahren schon stehen in Arbon besonders umweltfreundliche Motoren ganz oben auf der Liste. Beispielhaft für den Erfolg in dieser Hinsicht sind die Erdgasmotoren, die in Transportern, schweren Nutzfahrzeugen und Bussen aus dem Iveco-Konzern bereits seit Jahren eingesetzt werden und die Iveco auf diesem Gebiet die Marktführerschaft in Europa verschafften. Die Forschungs- und Entwicklungsarbeit in Arbon führte auch zu der frühzeitigen Einsatzbereitschaft von Nutzfahrzeugmotoren, nach Euro 4 und Euro 5.

Die in Arbon entwickelten Motoren entsprechen höchsten Standards in puncto Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit. Maßgeblich dafür sind die bei der Iveco Motorenforschung AG entwickelten fortschrittlichsten Antriebstechnologien. Die Motoren werden in verschiedenen Motorenwerken von Fiat Powertrain Technologies (FPT) gebaut. Sie finden ihre Einsätze nicht nur innerhalb der Fiat-Gruppe in Transportern (Fiat, Iveco), Lkw (Iveco), Bussen (Iveco Irisbus), landwirtschaftlichen Fahrzeugen und Baumaschinen (CNH Case New Holland), sondern werden auch an andere Hersteller von Nutzfahrzeugen, Bussen, Landmaschinen, Baumaschinen, Booten, Schiffen, Lokomotiven, Eisenbahn-Triebwagen, Generatoren und sonstigen Industrieanwendungen geliefert.

23/2008

Bildunterschrift:
Bei der Iveco Motorenforschung AG in Arbon (Schweiz) entstehen modernste, umweltfreundliche Motoren. Hier der Blick auf einen der insgesamt rund 30 Motorenprüfstände.


Iveco

Iveco entwickelt, produziert und vermarktet eine umfassende Palette von leichten, mittelschweren und schweren Nutzfahrzeugen, Baufahrzeugen, Stadt- und Überland-Linienbussen sowie Reisebussen ebenso wie Sonderfahrzeuge für den Brandschutz, die Verteidigung, Geländeeinsätze und den Zivilschutz.

Iveco beschäftigt mehr als 26.000 Mitarbeiter und betreibt 27 Produktionsstätten in 16 Ländern, in denen die in fünf Forschungszentren entwickelten Technologien umgesetzt werden. Außer in Europa ist Iveco in China, Russland, Australien, Argentinien, Brasilien und Südafrika aktiv. Mehr als 4.600 Servicestützpunkte in über 100 Ländern garantieren technische Unterstützung, wo immer in der Welt ein Iveco-Fahrzeug im Einsatz ist.