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IVECO: 227 EUROCARGO FÜR DIE BUNDESWEHR
I
n Kürze beginnt die Auslieferung von 227 Allrad-Fahrzeugen Iveco Eurocargo
an die Bundeswehr FuhrparkService GmbH (BwFPS).
Bei den Fahrzeugen handelt es sich um 47 Einheiten des Typs Eurocargo MLL
100 E 21 W 4x4 (10 t; 154 kW/209 PS) und 180 Einheiten des Typs Eurocargo
MLL 140 E 24 W 4x4 (14 t; 176 kW/240 PS). Die extrem geländegängigen
Fahrzeuge sind mit Einzelbereifung an der Hinterachse ausgestattet. Das „MLL“
in der Typbezeichnung steht für „Fernverkehrsfahrerhaus“. Die Eurocargos
werden zum Teil in weißer und zum Teil in bronzegrüner Lackierung geliefert.
Die Pritscheaufbauten, zum Teil mit Plane und Spriegel, kommen von Empl in
Elster an der Elbe (Sachsen-Anhalt).
Die Mittelklasse-Lkw Iveco Eurocargo bilden eine der erfolgreichsten Baureihen
ihrer Gewichtsklasse in Europa. In Deutschland wird der Eurocargo mit 7,0 t bis
18,0 t zulässigem Gesamtgewicht und mit Euro-4- oder Euro-5-Motoren, die
103 kW bis 220 kW (140 PS bis 299 PS) leisten, angeboten. Normal- und
Fernverkehrsfahrerhaus sowie Doppelkabine stehen für Fahrgestelle und Kipper
zur Wahl. Neben den 4x2-Modellen bietet Iveco auch Allrad-Modelle mit 10 t
und 14 t zulässigem Gesamtgewicht an.
Wichtig für die Entwicklung ebenso wie für den Nachweis von Robustheit und
Geländegängigkeit ist das Iveco-eigene Testgelände in Markbronn bei Ulm. Hier
stehen neben allen denkbaren Straßenbelägen auch Verwindungsstrecken, in
denen die Fahrzeuge über schräg auf der Fahrbahn angeordnete
Betonschwellen fahren müssen, extreme Steigungsstrecken sowie unbefestigtes
Gelände für die Erprobung zur Verfügung. Erst wenn ein Iveco Fahrzeug die für
seinen Einsatz im extremen Fall zu erwartenden Fahrbahnbedingungen im
Dauerversuch problemlos überstanden hat, wird es für die Produktion
freigegeben. Für die Bundeswehr bedeutet das zum Beispiel, dass sich die
Truppe darauf verlassen kann, dass ihre neue Eurocargos in puncto Robustheit
und Zuverlässigkeit höchsten Anforderungen entsprechen.
Die Bundeswehr FuhrparkService GmbH gehört zu 75 % der bundeseigenen
Gesellschaft für Entwicklung, Beschaffung und Betrieb mbH, die seit August
2000 als unternehmerischer Arm des Bundesministeriums der Verteidigung
fungiert und mit Unternehmen der Privatwirtschaft kooperiert. 25 % der BwFPS