Iveco nimmt an der Truck Platooning Challenge teil
Iveco ist mit zwei Fahrzeugen bei der European Truck Platooning Challenge, der weltweit ersten grenzübergreifenden Initiative für „smart trucks“ in der EU-Hauptstadt Brüssel dabei.

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Iveco nimmt an der Truck Platooning Challenge teil

​​​​​​​​Die European Truck Platooning Challenge ist eine europäische Initiative für teilautomatisiertes Fahren. Organisiert von den Niederlanden, die derzeit die Ratspräsidentschaft innehaben, ist die Initiative der Zusammenschluss aller möglichen Teilnehmer innerhalb des Transportgeschäfts: LKW Hersteller, Mitgliedsstaaten, Logistiker, technische Aufsichtsorgane und Forschungsinstitute demonstrieren damit, wie man gemeinsam den Transport sauberer, sicherer und effizienter gestalten kann.

Als ACEA Mitglied (europäischer Fahrzeug-Herstellerverband) reiht sich Iveco in die Riege weiterer 5 Hersteller ein, um vernetzt im Konvoi verschiedene Städte anzufahren. Höhepunkt ist die Ankunft am 6. April in Rotterdam. Die Fahrt ist eine einzigartige Gelegenheit, unter Realbedingungen ausgehend vom Brüsseler Atomium bis zum Hafen Rotterdam zu fahren. Zwei Stralis Hi-Way sind seitens Iveco derart ausgerüstet, dass sie im Mehrmarken-Konvoi diese Gelegenheit wahrnehmen können. 

Truck Platooning besteht aus mindestens zwei LKW, die in geringem Abstand zueinander fahren und so enorme Aerodynamikpotenziale heben können. Der Prozess ist mit dem populäreren Begriff „Windschattenfahren“ gut beschrieben. Dazu muss aber jeder LKW mit der entsprechenden und anspruchsvollen Sensorik ausgestattet sein. Das sind Radar, Kameras und GPS (Global Positioning System) in Verbindung mit erweiterten Sicherheitssystemen wie adaptiver Abstandswarner (CACC, Cooperative Adaptative Cruise Control) und dem Notbremsassistenten (Advanced Emergency Breaking System). Der Datenaustausch der Fahrzeuge untereinander erfolgt über Wi-fi bzw. der sicheren standardisierten Variante „automotive Wi-fi technology“. 

Für Pierre Lahutte, Iveco Brand President, beweist Iveco damit, technische Herausforderungen anzunehmen und zu lösen, die systemübergreifend arbeiten und allen Beteiligten am und um den Transportprozess maximalen Nutzen bringen. 

 Iveco ist beim Platooning „Gründungsmitglied“:  2003 hieß das erste Projekt der Europäischen Union „Chaffeur 2 Project“ und Iveco war bereits an Bord. Jetzt nach 13 Jahren scheint die Zeit in Zusammenhang mit automatisiertem Fahren und Kraftstoffeinsparung bzw. Senkung der Emissionen so weit zu sein, um den nächsten Schritt zu gehen. Platooning in der eben beschriebenen Form kann die Transportleistung bei erhöhter Sicherheit effizienter gestalten und dabei den Verbrauch (Kraftstoff und damit CO2) um bis zu 10% senken. Es ist ein Teil des integrierten Anspruchs für weniger Emissionen und mehr Sicherheit. Integriert bedeutet, dass es neben dem LKW weiterer Anstrengungen im System Nutzfahrzeug bedarf. Neben dem LKW ist es etwa das Auflieger-Design, die Verwendung alternativer Kraftstoffe, die Implementierung einer intelligenten Infrastruktur und intelligenter Transport- und Logistiksysteme. ​​