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Iveco Daily Rettungswagen für die Feuerwehr Hamburg

​​​Der Rettungsdienst (Notfallmedizinische Versorgung und Krankentransport) ist ein wichtiger Bestandteil im Aufgabenspektrum der Hamburger Berufsfeuerwehr. Dafür stehen 120 Rettungswagen zur Verfügung. Der neueste davon ist erstmals ein Iveco Daily.

Die am häufigsten gefahrenen Autos einer Feuerwehr sind Rettungswagen. Die Rettung von Leben hat absoluten Vorrang, das Fahrzeug ist Mittel zum Zweck. Entsprechend intensiv ist auch die Nutzung der Fahrgestelle, die i.d.R. nur ein halbes Aufbauleben erreichen. Am einfachsten ist es dann, ein neues identisches Fahrgestell zu beschaffen und den Aufbau umzusetzen.

Hier ist die Feuerwehr Hamburg einen neuen Weg gegangen und hat mit dem Fahrgestell auch den Fahrzeug-Hersteller gewechselt. Der Aufbau von Fahrtec Systeme GmbH darf jetzt ab sofort auf einem Iveco Daily fahren. Das spricht zum einen für die aufbaufreundliche Rahmenkonstruktion des Daily. Aber unter der Bezeichnung Daily 50C17 HA8 verbergen sich für den 5,2 Tonner weitere Vorteile. Ganz entscheidend ist natürlich das Getriebe. HA8 meint ein vollautomatisches Hi-Matic 8-Gang Getriebe mit de facto zugkraftunterbrechungsfreien und blitzschnellen Gangwechseln. Im Einsatzfall ist der ruckfreie Gangwechsel beim
Krankentransport ein selbsterklärendes Argument. Auch der Fahrer und die Sicherheit insgesamt profitieren: jeder Einsatz ist eine Ausnahmesituation unter höchstem Stress. Der Fahrer kann sich jetzt voll auf den Verkehr konzentrieren. Die perfekte Getriebe-Abstimmung mit dem 430 Nm und 170 PS starken 3,0 Liter Motor sorgt für souveräne Fortbewegung unter allen Umständen. Das wankstabile Fahrwerk des Daily kommt bei diesen Einsätzen voll zur Geltung. 
Aufgrund der praxisgerechten Serienausstattung des „Hi-Matic-Regional-Pakets“ waren von der Feuerwehr Hamburg nur wenige Sonderwünsche gefordert, etwa ein Fahrer- und Beifahrer-Airbag, Armlehnen, ein 2.940 W Generator, eine Warmwasserzusatzheizung und eine erweiterte Schnittstelle für die Aufbauelektronik. 
Das Geschäft erfolgte auf der Basis einer Ausschreibung. Vorausgegangen war zudem ein umfangreicher Test mit einem Kastenwagen, der nicht nur im Fahrbetrieb intensiv bewegt wurde. Auch in der kundeneigenen Werkstatt musste er einer vielschichtigen Technikbegutachtung standhalten, bevor er das okay für die lebensrettenden Einsätze bekommen hat.