Transporter mit alternativem Antrieb gestalten Online-Shopping nachhaltiger

​E-Commerce trägt tendenziell zu einer schlechten Umweltbilanz bei. Nachhaltige Fahrzeuge sagen den hohen Emissionen den Kampf an. 

​E-Commerce hat einen hohen wirtschaftlichen Anteil. In Berlin, zum Beispiel, machte er bereits 2016 rund zehn Prozent des Umsatzes im Einzelhandel aus. Auch Sabrina bestellt gerne und viel online – die Vorteile: Sie muss sich nicht von zuhause wegbewegen, kann aus einer schier unendlichen Vielfalt wählen und wenn's nicht passt: Dann schickt sie die Teile kostenlos wieder zurück. Auch praktisch: Den Schuh der Begierde im Laden anprobieren und dann online bestellen – da lässt sich noch mal was sparen. Ein weiterer Vorteil des Online-Shoppings ist die meist kurze Lieferzeit. „Außerdem ist diese Art des Shoppings eh umweltfreundlicher", denkt sie sich, „weil man nicht mehr für jedes neue Teil in die Stadt fahren muss".

E-Commerce ist umwelttechnisch problematisch

Was Sabrina gerne vergisst: Oft trifft der Paketzusteller sie zuhause nicht an. Dann muss er das Paket zur nächsten Abholstation liefern oder sogar noch ein paar Mal sein Glück versuchen. So werden aus den Treibhausemissionen einer Fahrt gut und gerne die Emissionen von zwei oder drei Fahrten. Wenn Sabrina in die Stadt fährt, um ein neues Teil anzuprobieren, das sie danach online bestellt, nimmt sie zwei Fahrten in Kauf, um hinterher zu bestellen, was wiederum geliefert werden muss. Sabrinas hoher Anspruch bezüglich der Lieferzeit hat außerdem dazu geführt, dass Anbieter oft eine Expresszustellung anbieten, wodurch unterschiedliche Waren nicht vorerst zusammengeführt werden können und Fahrzeuge nicht mehr voll beladen werden ­– das alles ist umwelttechnisch äußerst problematisch. Die Tatsache, dass viele Händler ihre Ware aufwändig verpacken, führt außerdem dazu, dass mehr Fahrten gemacht werden müssen als eigentlich notwendig.

Um diesem Problem Herr zu werden, sind die Verbraucher gefragt, die Politik – aber auch die Transportunternehmen. Diese sehen sich gerade nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts von innerstädtischen Fahrverboten und Beschränkungen bedroht. Zum Glück gibt es mittlerweile eine Vielzahl nachhaltiger Alternativen zum klassischen Diesel-Fahrzeug. Viele Transportunternehmen gestalten ihren Versand bereits klimaneutral – DPD zum Beispiel benutzt für den Transport umweltfreundliche Fahrzeuge wie Fahrräder, Elektro- oder Erdgasautos. Und auch DHL ist umwelttechnisch ganz vorne mit dabei und will bis 2050 sogar komplett emissionsfrei sein.​

Innerstädtisch grenzenlos und umweltschonend liefern

Wer einen nachhaltigen Transport gewährleisten möchte, kann unter anderem auf Erdgas setzen. So hat IVECO mit dem Daily HI-MATIC Natural Power aus der Daily Blue Power Reihe das erste Erdgas-Fahrzeug mit einer Achtgangautomatik auf den Markt gebracht. Die gute Nachricht: Die Transportleistung steht der eines Diesel-Fahrzeuges in nichts nach. Jedoch produziert der Erdgasmotor 76 Prozent weniger Feinstaub und zwölf Prozent weniger Stickoxide gegenüber eines gleich großen Dieselfahrzeuges. Problemlos mit Biomethan betrieben sinken auch die CO2 Emissionen um bis zu 90%.

Eine weitere nachhaltige Alternative bietet der Elektro-Transporter, der bei IVECO in Form des Daily Electric daherkommt, eine Reichweite von bis zu 200 Kilometern hat und sich in zwei Stunden wieder aufladen lässt. Am Ort des Einsatzes ist er 100 Prozent emissionsfrei. Zusammen mit seinen vollständig recyclebaren Batterien macht das den Daily Electric zum nachhaltigsten Fahrzeug seiner Klasse. Der Daily HI-MATIC Natural Power und der Daily Electric sind zudem besonders leise, was sie zum perfekten Partner für städtische Tages- und Nacht-Lieferungen macht.

Wer auf Diesel nicht verzichten möchte, der kann jetzt schon so unterwegs sein, wie es die Abgas-Vorgaben für das Jahr 2020 vorsehen. Ein unabhängiges Gremium testete und bestätigte, dass der Daily Euro 6 RDE 2020 Ready bereits jetzt die ab 2020 geltenden Emissionsvorgaben im praktischen Fahrbetrieb (RDE) erfüllen kann. Zur Abgasnachbehandlung ist ein SCR-System eingebaut. Außerdem unterstützen ein Start-Stopp-System sowie die Michelin Energiesparreifen ein emissionsarmes Fahren.  ​

Mit einem alternativ angetriebenen Fahrzeug lässt sich nicht nur grenzenlos innenstädtisch liefern, sondern auch die Umwelt schonen. Zu guter Letzt trägt es dazu bei, dass Sabrina weiterhin mit gutem Gewissen online shoppen kann.


Quelle: handelsblatt.com, br.de, tagesspiegel.de, enorm-magazin.de​