Köln, gib Gas!

Die Debatte um Dieselfahrverbote in den deutschen Städten ist nicht nur kontrovers – sie ist ein Meilenstein in der Mobilitätswende. 

Am 27.02. entschied das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig, dass deutsche Städte Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge verhängen dürfen. In 70 deutschen Städten werden zu hohe Stickoxid-Konzentrationen festgestellt. In Köln als viertgrößte Stadt Deutschlands herrscht besonders „dicke Luft“. Hier liegen die Messwerte an besonders befahrenen Straßen laut Umweltbundesamt klar über dem Grenzwert von 40 Mikrogramm NO2 je Kubikmeter Luft im Jahresmittel. Trotzdem: Aktuelle Vorschläge für einen neuen Luftreinhalteplan beinhalten keine konkrete Empfehlung für Fahrverbote. Sperrungen für ältere Diesel-Fahrzeuge sollen dennoch vorbereitet werden, damit im Fall der Fälle ein schnelles Handeln möglich ist. Nach Hamburger Vorbild könnten dann einzelne Straßen für Diesel-Fahrzeuge, die die Abgasnorm 6 nicht erfüllen, gesperrt werden. 

Eindeutige Gründe für Gas


Neben Elektrofahrzeugen konzentriert sich IVECO stark auf die Herstellung gasbetriebener Fahrzeuge – und das über die gesamte Fahrzeugpalette hinweg. Die Gründe für Gas sind eindeutig: Im Vergleich zu den Euro-VI-Standards trumpfen gasbetriebene Fahrzeuge mit bis zu 95 Prozent weniger Partikeln, 25 – 70 Prozent weniger Stickoxiden und bis zu 15 Prozent weniger CO2-Emissionen. Bei Verwendung von Biogas verringern sich diese sogar um bis zu 95 Prozent. Zur Verbildlichung: Die Emissionseinsparung eines IVECO NP* liegt bei bis zu 92 Prozent gegenüber einem Diesel-Lkw. Dabei entsprechen die CO2-Emissionen eines Diesel-Lkw den CO2-Emissionen von bis zu 20 IVECO NP*. Mit dem Daily Natural Power CNG, dem Eurocargo Natural Power CNG und dem Stralis Natural Power (erhältlich als CNG- und LNG-Version) können mit leichten bis schweren Nutzfahrzeugen alle Transportanforderungen nachhaltig erfüllt werden. 

Auch Kommunen sollten nachhaltig umrüsten


Sollte es zu Fahrverboten kommen, könnte es womöglich Ausnahmen für bestimmte Fahrzeuge wie etwa Krankenwagen oder Arbeitsmaschinen geben. Ob und für wen solche Ausnahmen letztendlich eingeführt werden, steht aber in den Sternen. Um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein, beschäftigen sich Zulieferer und Handwerker bereits jetzt ausgiebig mit dem Thema alternative Antriebe und rüsten entsprechend um – ein einmaliger Aufwand, der sich langfristig auszahlt und den nötigen Anstoß in der Mobilitätswende mit sich bringt. Es ist an der Zeit, dass auch die Kommunen selbst nachhaltig umrüsten. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass früher oder später zumindest kleine Teile von Innenstädten für ältere Dieselfahrzeuge gesperrt werden, ist hoch. Auch wächst die Sensibilität der Bürger für das Thema „grüne Mobilität“ und damit die Erwartungen an die Verantwortlichen. IVECO empfiehlt deshalb: Köln, gib Gas! 

*mit regenerativ erzeugtem Bio-Methan betrieben

Quelle: manager magazin, Kölner Stadtanzeiger, Kölnische Rundschau, Welt online, Dena