Darmstadt, gib Gas!​

​Für viele deutsche Städte sind drohende Dieselfahrverbote eine Chance für eine Fuhrpark-Erneuerung und ein Schritt in Richtung nachhaltiger Zukunft – auch für Darmstadt.

Der 27.02. war für viele Dieselfahrer kein Tag wie jeder andere. An dem Tag entschied das Bundesverwaltungsgericht die Legitimität von Fahrverboten für Diesel-Fahrzeuge in deutschen Innenstädten. In Hessen wurde der EU-Grenzwert von 40 Mikrogramm Stickoxid pro Kubikmeter Luft 2017 im Jahresdurchschnitt von einigen Städten nicht eingehalten. So wurden in Frankfurt, Darmstadt, Wiesbaden, Gießen und Limburg nach Angaben des Landesamtes für Umwelt bereits im zweiten Jahr die Werte überschritten. Deswegen haben die Deutsche Umwelthilfe und der Verkehrsclub VCD das Land Hessen verklagt. Und auch Brüssel macht Druck: Bei Nichteinhaltung der Grenzwerte droht eine Klage am Europäischen Gerichtshof. Die Folge: Die betroffenen Kommunen könnten Verbotszonen und -zeiten in ihre Luftreinhaltepläne integrieren.​

Darmstadt: Eventuelles Fahrverbot auf drei Straßen

Für Darmstadt bedeutet das ein eventuelles Diesel-Verbote auf drei Straßen. Mit dieser Maßnahme sollen die Luftschadstoff-Grenzwerte eingehalten werden. Denn die Stadt steht auf Platz Zwölf der deutschen Großstädte mit der höchsten Stickoxidbelastung. Dabei wurden Fahrverbote bis dato von den Darmstädter Verantwortlichen stets abgelehnt. Da das Verwaltungsgericht Wiesbaden sich bereits vor zwei Jahren für mögliche Diesel-Fahrverbote ausgesprochen hatte, diese aber aufgrund der fehlenden gesetzlichen Grundlage nicht umgesetzt werden konnten, werden die Maßnahmen nun – da diese Grundlage besteht – in Darmstadt womöglich schneller umgesetzt als dies vielleicht in anderen Städten der Fall ist. Ausnahmen und Übergangsregelungen sind für Feuerwehr, Nahverkehr, Polizei und den Lieferverkehr möglich.

Der Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch ist nach wie vor ein Gegner der geplanten Fahrverbote und forciert eine Senkung der Stickoxid-Belastung mithilfe alternativer Maßnahmen. Der Darmstädter Umweltrechtler Martin Führ hält kleinräumige Sperrungen für nicht zweckmäßig, diese würden lediglich zu Ausweichverkehr führen. Zielführender sei hingegen eine großflächige Sperrung. 

Gas-Fahrzeuge sind beste Alternative zum Diesel​

Ob kleinräumige, großräumige oder gar keine Sperrungen – Kommunen wie Darmstadt sollten sich selbst in die Verantwortung nehmen, ihre Stadtfahrzeuge nachhaltig umzurüsten – zugunsten der Umwelt und zu Gunsten ihrer Bewohner. Die derzeit beste Alternative zum Diesel bieten Gas-Fahrzeuge. Abgesehen vom Elektro-Fahrzeug ist das Diesel-Fahrzeug die sauberste Fahrzeug-Variante auf dem Markt. So liegt die Emissionseinsparung eine IVECO Natural Power* bei bis zu 92 Prozent gegenüber einem Diesel-Lkw. Die CO2-Emissionen eines Diesel-Lkw entsprechen den CO2-Emissionen von bis zu 20 IVECO NP*. Um Städte und Unternehmen bei der Mobilitätswende unter die Arme zu greifen, bietet IVECO Gas-Fahrzeuge über die gesamte Fahrzeug-Palette: Mit dem Daily NP CNG, dem Eurocargo NP CNG und dem Stralis NP (als CNG- oder LNG- Version) können alle Transportanforderungen nachhaltig erfüllt werden. IVECO empfiehlt: Darmstadt, gib Gas!

*mit regenerativ erzeugtem Bio-Methan betrieben

Quelle: Echo online, hessenschau.de