Iveco und der Sport

Die Verbindung zwischen Iveco und dem internationalen Sport hat eine lange Tradition: Schon 1980, sehr früh in ihrer Geschichte, engagierte Iveco sich erstmals auf hohem Niveau – als Sponsor der italienischen Mannschaft bei der Olympiade von Moskau. Ein guter Anfang, mit drei Goldmedaillen durch Sara Simeoni, Pietro Mennea und Maurizio Damiliano. 1980 war auch das Jahr, in dem der „Raid Pigafetta“, eine Tour über 184.000 Kilometer mit dem Iveco 75 PC 4x4 durch 48 Länder Europas, Asiens, Süd- und Nordamerikas sowie Australien abgeschlossen wurde.

1981 stieg Iveco mit dem Sponsoring von zwei Topveranstaltungen beim Boxsport ein: dem Kampf Leonard gegen Hearnes in Las Vegas – mehr als 400 Millionen in über 50 Ländern verfolgten ihn am Bildschirm – und anschließend die Doppelweltmeisterschaft in Chicago. Ebenfalls 1981 gewann Iveco vor 60.000 Zuschauern die erste Auflage der 24 Stunden von Le Mans für Lkw.

1982 war ein besonderes Jahr in Ivecos Sportkalender: mit großem Boxsport durch das Sponsern der prestigeträchtigen „Top Rank-Serie“ von 64 Kämpfen; mit Leichtathletik durch den Einstieg der späteren (1984) Olympiasiegerin Gabriella Dorio in die Iveco-Mannschaft; mit Tennis durch das Sponsern des Davis Cup; mit großen Expeditionen von Jaques Cousteau, der das Amazonas-Becken unter anderem mit einem Amphibienfahrzeug von Iveco erforschte; und es war auch ein Fußballjahr mit dem Sponsern der Weltmeisterschaft in Spanien, bei der Italien zum dritten Mal den Titel gewann.

1983 sponserte Iveco den Boxkampf Hagler gegen Duran, oft als „Kampf des Jahrhunderts“ bezeichnet, während das Leichtathletik-Damenteam von Iveco den zweiten Platz beim Champions Cup in Madrid belegte. Iveco sponserte auch die ersten Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Helsinki, den Ski-Weltcup und das Formel-1-Team Toleman. Und schließlich sah die zweite Auflage der 24 Stunden von Le Mans für Lkw die siegreiche Teilnahme von Iveco.

Die Jahre 1983 bis 1986 sind gekennzeichnet durch die Teilnahme an großen Langstreckenrennen: je zweimal die Rallye Paris – Dakar und die Pharaonen-Rallye sowie 1985 die Rallye Venedig – Peking, die über fast drei Monate und 20.000 Kilometer ging und an der ein TurboDaily 40.10 WM mit dem neuen Sofim-Direkteinspritzer-Turbodiesel teilnahm.

Nicht zu vergessen ist die Teilnahme an Offshore-Motorbootrennen in den Achtzigerjahren, bei denen eine ganze Flotte von Booten mit Motoren von Iveco Aifo mehrere Welt-, Europa- und italienische Titel gewann.

1987 war Iveco mit 60 Bussen und Minibussen für den Transport der Sportler technischer Sponsor der Leichtathletik-WM in Rom; 1990 war das Unternehmen erneut technischer Sponsor, diesmal für die Fußball-WM „Italia 90“.

In den folgenden Jahren wandte sich Iveco der Welt der Abenteurer zu. Keine Veranstaltung, bei der nicht verschiedene Iveco-Fahrzeuge ihr Image von Robustheit und ihre Fertigkeit auch für die außergewöhnlichsten Anforderungen unter Beweis stellten.

1989 entdeckten die Archäologen Alfredo und Angelo Castiglioni mit Hilfe von Iveco-Fahrzeugen die mythische Stadt Berenike Panchrysia (Berenike „ganz golden“), von der schon Plinius der Ältere in seiner „Naturalis Historia“ berichtet hatte und die vergessen worden war. Es war eine der großen archäologischen Entdeckungen, ein Schatz, den die Wüste Jahrtausende bewacht hatte.

1995 trug die Expedition Rom – New York, ein Projekt von Overland, mit Iveco-Technik ein positives Image des Nutzfahrzeugs in die Welt. Die orangefarbenen Iveco 330.30 ANW 6x6 mit V8-Motoren wurden die Protagonisten der abenteuerlichen Reise. Sie bewältigten extreme klimatische und geografische Schwierigkeiten ohne einen einzigen Ausfall und bewiesen damit ihre Zuverlässigkeit und Qualität.

1997 gab es eine Neuauflage der Fernfahrt Paris – Samarkand – Moskau, bei der Rallye-Weltmeister Miki Biasion ein weiteres schönes Kapitel der Wettkampfgeschichte von Iveco schrieb: Biasion belegte den zweiten Platz unter allen Nutzfahrzeugen und gewann die Klasse der Serien-Lkw.

Triumphe auch in den folgenden Jahren: zwei Siege bei der Rallye Optic 2000 Tunesien und der V.A.E. Desert Challenge, zwei FIA-All-Terrain-Weltmeisterschaften und der erste Nutzfahrzeug-Platz bei der Rallye Granada – Dakar 1999 (Fünfter der Gesamtwertung).

2006 wurde Iveco wegen ihres wirtschaftlichen und entwicklungstechnischen Profils als Sponsor der XX. Olympischen Winterspiele und der XI.

Winter-Paralympics für die aktive Teilnahme an Entwicklung und Organisation der Spiele gewählt. Eine Flotte von mehr als 1.200 Bussen von Iveco Irisbus, zum großen Teil Überland- und Reisebusse, aber auch Klein- und Stadtbusse, transportierte Athleten, Journalisten, Zuschauer und freiwillige Helfer. Außerdem kamen bei Realisation, Bau und Ausstattung der Strukturen für Turin 2006 Fahrzeuge aus allen Iveco-Baureihen zum Einsatz. In der Tat wurden 17 Großbaustellen, darunter die Medienzentren, der Palavela und der Palasport für Eishockey in Turin, die Eisbahnen in Turin, Pinerolo und Torre Pellice, die Sprungschanzen in Pragelato, die Bob- und Rodelbahnen in Cesana Torinese sowie die Olympischen Dörfer in Turin, Sestriere und Bardonecchia, termingerecht fertig gestellt und eröffnet.

Die Passion von Iveco für den Sport und seine Werte, die zum wichtigen Sponsoring der Olympischen Winterspiele Turin 2006 führte, zeigt sich auch bei der Winter-Universiade Turin 2007. Die „Iveco Truck Crazy4U International Tour“ hat die Nachricht von der Universiade über mehr als 10.000 Kilometer durch ganz Europa getragen.