IVECO und SHELL: Maßnahmen zur Energiewende

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„Towards Net Zero Emissions": IVECO und SHELL fordern bei branchenübergreifender Podiumsdiskussion Maßnahmen zur Energiewende

Im Rahmen einer digitalen Veranstaltung, die live auf dem IVECO LIVE Channel übertragen wurde, luden IVECO und Shell Experten und führende Köpfe von Deloitte, der International Road Transport Union (IRU) und FTI Consulting zu einer Debatte über den besten Weg zur Dekarbonisierung des Straßengütertransports und die Rolle, die LNG und Bio-LNG dabei spielen können.
In seinen einleitenden Worten hob Luca Sra, Chief Operating Officer der IVECO Truck Business Unit, das Engagement von IVECO hervor, bis 2040 ohne fossile Brennstoffe auszukommen und damit das EU-Ziel der Klimaneutralität um zehn Jahre vorzuziehen.

Ulm, 23.09.2021

IVECO und Shell haben die digitale Veranstaltung gemeinsam organisiert und Branchenexperten und führende Köpfe zu einer Podiumsdiskussion mit dem Titel „Towards Net Zero Emissions – The path to a sustainable, heavy-duty transport system" eingeladen. Die Diskussion wurde live auf dem IVECO LIVE Channel gestreamt und die Aufzeichnung der Diskussion steht dort auf Abruf bereit.

Beide Unternehmen engagieren sich für die Dekarbonisierung des Straßengüterverkehrs und sind davon überzeugt, dass der Wandel hin zu einer saubereren Zukunft die Zusammenarbeit der verschiedenen Interessengruppen erfordert – von der Energiewirtschaft und den Fahrzeugherstellern bis hin zu Kunden und Institutionen.

Ziel der Veranstaltung war, Experten zusammenzubringen, um den besten Weg zur Dekarbonisierung des Verkehrssektors zu diskutieren: Die Teilnehmer konzentrierten sich auf die Notwendigkeit einer größeren Technologieoffenheit sowie sauberer Energiequellen und die Rolle, die LNG und Bio-LNG im Energiemix des Verkehrssektors neben den Entwicklungen bei der Fahrzeugeffizienz und den Wasserstoff- und Elektroantriebstechnologien spielen müssen.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Tarek Helmi, Partner & Leader Future of Energy bei Deloitte, der einen Überblick über die Branchentrends gab und in das Thema LNG und Bio-LNG im Transportbereich einführte. Luca Sra, Chief Operating Officer IVECO Truck Business Unit, und Patrick Carré, Vice President Global Commercial Road Transport, Shell, stellten anschließend kurz die Pläne von IVECO und Shell für einen nachhaltigen Straßengüterverkehr in einer sich schnell verändernden Branche und die Ziele der Unternehmen für die Energiewende vor.

„Bei IVECO haben wir verstanden, wie wichtig es ist, die Themen Verbesserung der Luftqualität und Verlangsamung des Klimawandels schnellstmöglich anzugehen. Deshalb engagiert sich IVECO dafür, bis 2040 keine fossilen Brennstoffe mehr zu verwenden und damit dem ehrgeizigen Ziel der Europäischen Kommission zur Klimaneutralität um zehn Jahre voraus zu sein", erklärte Luca Sra. Um dies zu erreichen, müssen alle Akteure der Biomethan-Wertschöpfungskette ihre Kräfte bündeln, um die weitere Entwicklung der Technologie zu unterstützen und die Rolle von Biomethan als Beitrag zur Erreichung des CO2-Reduktionsziels im Straßengüterverkehr zu fördern."

Nach den einleitenden Worten eröffnete Tarek Helmi die Podiumsdiskussion mit Giandomenico Fioretti, Alternative Propulsion Business Development Director bei IVECO, Christian Hoellinger, Downstream LNG Europe Lead bei Shell, Matthias Maedge, Director of Advocacy bei IRU (International Road Transport Union) und Christoph Domke, Senior Director and Clean and Smart Mobility Lead bei FTI Consulting.

Die Debatte begann mit Überlegungen zur steigenden Kundennachfrage nach emissionsarmen Lkw. Giandomenico Fioretti hob hervor, dass die Nachfrage nach LNG-Sattelzugmaschinen stetig gestiegen ist, wobei diese Fahrzeuge 2015 noch ein Nischenprodukt waren und heute fast vier Prozent des gesamten Industrievolumens ausmachen. Die Diskussionsteilnehmer erörterten auch die Vorteile der LNG- und Bio-LNG-Technologie sowie die Verfügbarkeit von Biomethan, das derzeit durchschnittlich 17 Prozent des im Verkehr in der Europäischen Union verwendeten Gases ausmacht und in den kommenden Jahren in großem Umfang verfügbar sein dürfte.

Die Beteiligten auf dem Podium besprachen zudem die rechtlichen Aspekte, die Wirtschaftlichkeit von gasbetrieben Lkw und die technologische Entwicklung. Anschließend richteten sie ihre Aufmerksamkeit auf den Ausbau der Infrastruktur, um die Produktion von Bio-LNG weiter voranzutreiben, da dies ein Schlüsselfaktor für das Erreichen eines emissionsfreien Straßengüterverkehrs ist.

Die Diskussion schloss mit Überlegungen zur Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Ökosystemunternehmen, um die Dekarbonisierung des Straßengüterverkehrs zu ermöglichen, und einem Aufruf zum Handeln an alle Beteiligten, den Übergang zu LNG und Bio-LNG auf dem Weg zur Nachhaltigkeit mit vereinten Kräften zu unterstützen.