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In und um Ulm: Transgourmet liefert mit fünf IVECO Stralis NP Methan- (Erd- und Biogas)-Fahrzeugen umweltfreundlich Lebensmittel an Großabnehmer

​Die Lebensmittelindustrie ist aufgrund ihres Sortiments sehr affin für nachhaltige Lösungen rund um das Transportgut. Innerhalb der Wertschöpfungskette hat die Logistik einen großen Anteil. Entsprechend hoch ist das Einfluss-Potenzial auf den „grünen Fußabdruck“. Andererseits muss sich alles in einem bezahlbaren Rahmen abspielen. Diesen Spagat schafft bis auf weiteres nur die Methan-(Erd-/ Biogas)-Mobilität. Transgourmet führt jetzt in Ulm den Nachweis und geht damit einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung umweltfreundliche Lkw-Flotte.

Transgourmet ist der Spezialist für die zuverlässige deutschlandweite Belieferung mit einem qualitativ hochwertigen Profi-Vollsortiment an Großverbraucher in Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung. Transgourmet unterstützt seine Kunden mit persönlicher und freundlicher Fachberatung, ganzheitlichen Konzepten und innovativen Lösungen nachhaltig dabei, effizienter und besser zu arbeiten. Mit über 41.000 Kunden, mehr als 3.800 Mitarbeitern und rund 1,3 Mrd. Euro Umsatz zählt Transgourmet zu den führenden Unternehmen am Markt und verfügt über 14 Betriebsstandorte, drei Frischezentren sowie ein national lückenloses Vertriebs- und Distributionsnetz. Sicherheit wird dabei stets großgeschrieben: So wurde beispielsweise im Januar 2015 eine eigene Truck Akademie mit acht Ausbildern gegründet.​

Das komplette Produktportfolio wird in einem Stopp ausgeliefert. Dies bedingt große Fahrzeuge. Alles aus einer Hand bedeutet dabei zwangsläufig, dass Transgourmet auch in der Stadt mit schweren Lkw unterwegs ist. Das ist effizienter und umweltschonender als die Aufteilung auf viele kleine Transporter. Um Risiken zu vermeiden, sind alle Autos mit einem Abbiegeassistenzsystem ausgestattet. Das System wurde bei IVECO auf Kundenwunsch installiert und benutzt sowohl das Setzen des Blinkers auch den Lenkwinkel als Auslösegröße.

Transgourmet hat sich zum Ziel gesetzt, das nachhaltigste Unternehmen im deutschen Lebensmittelgroßhandel zu werden – entsprechend wird auch der Fuhrpark in Richtung Nachhaltigkeit ausgerichtet. Aufgrund der Fahrprofile (Gewichte, Streckenlänge) fiel die Entscheidung letztlich zugunsten der Methan-(Erd-/Biogas)-Mobilität aus. Schon bei Verwendung fossilen Erdgases liegen die Emissionen aller Komponenten signifikant unterhalb der eines modernen EURO VI Diesel-Fahrzeugs. In Bezug auf die NOX-Werte – verantwortlich für die städtischen Einfahrrestriktionen – sind es 60%, die Partikel sind aufgrund der chemisch reinen Struktur des Brennstoffs (CH4an der Nachweisgrenze. Und selbst beim CO2 sind es ca. 15% weniger. Durch Zugabe regenerativ erzeugter Bio-Gase (aus landwirtschaftlichen Reststoffen oder Deponiegas) kann man diesen Wert fast nach Belieben absenken.

Bei der Triebstrangauslegung der fünf Lkw (vier Zweiachser Stralis AD190S33 FP und ein Dreiachser AD260S33Y/FS) setzt Transgourmet auf „right sized": 330 PS aus dem Cursor 8 Motor, diese reichen für die Stadtverkehre und die Belieferung des Umlands. Die Kraftentfaltung wird durch ein Allison-Automatikgetriebe insbesondere beim Anfahren unterstützt. Damit ist der Fahrer entlastet und kann sich voll auf den Verkehr konzentrieren. 

Ein weiterer großer Vorteil der IVECO-Technologie (stöchiometrische Verbrennung) ist die Geräuscharmut. Keine dieseltypischen Druckspitzen bedeutet letztlich ein um 4 dB geringeres Geräusch, das entspricht mehr als einer Halbierung. Ein Vorteil, der in der Stadt doppelt zählt! Darum hat Transgourmet auch die Kühlung der ATP-zertifizierten Mehrkammerkoffer von Kiesling entsprechend leise ausgelegt: Der Lkw-Motor treibt über eine Hydraulikpumpe einen Generator (Carrier ECO-Drive) an. Mit dem erzeugten Strom werden zwei vollhermetisch gekapselte Scrollverdichter ohne oszillierende und damit geräuschbelastete Massen betrieben.

Der ECO-Drive von Carrier Transicold liefert konstant 400 Volt/50 Hertz, unabhängig von der Drehzahl des laufenden Fahrzeugmotors. Dadurch bringt die Kühlmaschine auch im dichten, oft stehenden Stadtverkehr immer die volle Leistung von bis zu 18 Kilowatt (0°Grad Celcius/30°Grad Celsius). Bei den Touren gibt es bis zu 15 Entladestopps, eine hohe Kälteleistung muss garantiert sein. Darüber hinaus ist das Gesamtfahrzeug so leise, dass man nachts durch Wohngebiete fahren oder frühmorgens seine Kunden beliefern kann.