IVECO feiert den 600.000sten gebauten Eurocargo

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IVECO feiert den 600.000sten im Werk Brescia gebauten Eurocargo

Dieser Meilenstein in der Geschichte des IVECO Eurocargo ist ein Erfolg, der durch die Arbeit all derer möglich ist, die im Laufe der Jahre dazu beigetragen haben, dieses Fahrzeug als Marktführer in Europa zu etablieren.

Ulm, 22.07.2021

IVECO feiert den 600.000sten im Werk Brescia produzierten Eurocargo. Diese IVECO Kultproduktionsstätte, deren glänzende Vergangenheit mit fortwährenden und zukunftsweisenden Innovationen einherging, spielte bei jeder Eurocargo-Generation eine Schlüsselrolle. Dank des Engagements und der Leidenschaft der rund 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist das Werk Brescia seit jeher das Herz der Produktion des Eurocargo.

Marco Colonna, Werksleiter von Brescia, sagt: „Mit großem Stolz feiern wir die Produktion des 600.000sten Eurocargo, dessen vierte Generation sich seit vielen Jahren eines anhaltenden Erfolgs erfreut. Dieses Meilenstein-Fahrzeug bekräftig IVECOs Engagement für nachhaltigen Transport und lässt sich natürlich mit Compressed Natural Gas (CNG) betreiben. Der 1991 von Bertone entworfene Eurocargo wurde als eines der innovativsten Nutzfahrzeuge auf dem Markt konzipiert, was sich in seinem bemerkenswerten Verkaufserfolg widerspiegelt. Die modulare Fahrgestellplattform ermöglicht die umfangreichen Aufbaumöglichkeiten, ohne die Kosten in die Höhe zu treiben. Die beachtliche Geschichte unserer Fahrzeuge zeigt einen Weg der kontinuierlichen Verbesserung und Innovationen. Dies wird auch in den kommenden Jahren dabei helfen, dass sich unsere Fahrzeuge weiterentwickeln, um umweltfreundlicher als je zuvor zu werden."

Als Pionier in Sachen Nachhaltigkeit engagiert sich IVECO jeden Tag aktiv für die Reduzierung der CO2-Emissionen mit seinen Fahrzeugen mit alternativen Antrieben. Diese sind die ideale Lösung für die Energiewende im Straßengüterverkehr. Mit Methan betriebene Fahrzeuge kommen sowohl der Umwelt als auch der Wirtschaft zugute, da sie die effektivste heute verfügbare Lösung für die Transportanforderungen von morgen sind. Die gasbetriebenen Eurocargo-Modelle sind zudem extrem leise und damit für alle städtischen Einsätze bestens geeignet.

Das Team in Brescia nutzt vor Ort alle möglichen Synergien bei der Montage des Rahmens und des Fahrerhauses, über die Lackierung und den Einbau des Getriebes bis hin zur Montage der Innenausstattung und der Endkontrolle. Das Werk fertigt auch spezielle Modelle für militärische Anwendungen und die Brandbekämpfung. Diese Flexibilität ist durch Teamarbeit und durch die „World-Class-Manufacturing"-Produktionsmethodik möglich, die 2007 mit dem Ziel eingeführt wurde, Fehler, Ineffizienzen, Abfall und Unfälle zu vermeiden. Dies verschafft dem Eurocargo einen Vorteil, nicht nur für sein Design, sondern auch für seine Leistung.

Die Anfänge des Werks gehen auf das Jahr 1903 zurück, als die Söhne von Roberto Züst die Fabbrica Automobili gründeten, ein Unternehmen, das 1928 zu Officine Meccaniche (OM) und 1968 von Fiat übernommen wurde. Nach der anfänglichen Produktion von Automobilen, einschließlich Rennwagen, spezialisierte sich OM auf den landwirtschaftlichen Sektor und dann auf Nutzfahrzeuge. Im Jahr 1975 gehörte OM zu den „Gründungspartnern" des neu entstandenen Unternehmens IVECO. 1991 wurde das Werk als Standort für den Produktionsstart des neuen Eurocargo ausgewählt. Damit wurde es zur „Heimat" dieses Modells und spielte eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung von hochtechnologischen und nachhaltigen Fahrzeugen. Das Werk selbst hat sich dem Umweltschutz und der Nachhaltigkeit verschrieben. Beispielsweise reduzieren die in den nächsten Monaten am Standort installierten 20.000 m² Solarpaneele die CO2-Emissionen um 1.300 Tonnen pro Jahr.