33 IVECO Eurocargo für Sachsens Katastrophenschutz

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33 IVECO Eurocargo für Sachsens Katastrophenschutz

Das Land Sachsen hat die ersten 14 von geplanten 33 Eurocargo 120E19/FP  durch den Innenminister Roland Wöller übernommen. Die Übergabe hat vor dem Landtag in Dresden stattgefunden.

Unterschleissheim,  04.02.2019

In seiner Rede sagte Innenminister Roland Wöller: „Zahlreiche Freiwillige engagieren sich beim Katastrophenschutz in Sachsen. Wir geben diesen Menschen nicht nur das Bewusstsein, dass ihre Tätigkeit eine tragende Säule der Sicherheit ist, wir statten die Helfer auch mit moderner Technik aus.“

Zuverlässigkeit ist die zentrale Anforderung an die neuen Fahrzeuge. Dennoch sollten sie idealerweise nicht zum Einsatz kommen, weil dahinter i.d.R. Unfälle oder gar Katastrophen stehen. Dementsprechend sind die Fahrzeuge mit allem ausgestattet, was man im Ernstfall braucht. Der Klappkoffer von Empl mit einer 1.500 kg Ladebordwand gibt mit wenigen Handgriffen rechts und links einen 6,25 m langen Zugriff auf allerlei Gerätschaften von Stromaggregaten bis zu Beleuchtungsanlagen sowie bis zu 12 Rollcontainern frei. Neben einem Luftkammerzelt ist eine komplette Küche mit Frischwassertanks an Bord. Weil die Fahrzeuge auf Gemeinden und Städte verteilt werden, die teilweise historische Stadtkerne haben, ist die Innenhöhe des Aufbaus mit 1,85 m so bemessen, dass man noch stehen kann, das Fahrzeug insgesamt aber nicht höher als 3,05 m ist.

An Bord sind alle Assistenzsysteme, zudem war ein Fahrerairbag Ausschreibungskriterium.
Bezüglich der Motorisierungsanforderung von 190 PS kann Iveco mit einem leichten Vier-Zylindermotor aufwarten, der wie alle IVECO-Dieselfahrzeuge ab 7,5 Tonnen ohne Abgasrückführung auskommt. Mit der patentierten HiSCR Technologie ist durch erhöhte Verbrennungs-Effizienz eine Filterregeneration nicht nötig. Das wiederum steigert die Verfügbarkeit um die entsprechenden Freibrennzeiten und schont die Umwelt.