​SCHWABENTRUCK RACING SCHLÄGT NEUES KAPITEL AUF

Auf IVECO durch die FIA-Meisterschaften

Seit 2010 ist das Team „Schwabentruck Racing“ aus Lonsee als Race-by-Race-Rennteam auf Europas großen Circuits unterwegs. Mit jedem erkämpften Podiumsplatz und jedem Erfolg sind die Ansprüche an die eigene Performance gestiegen. Und zwar nicht nur auf dem Asphalt und beim Aufbau der IVECO Racetrucks, sondern auch hinsichtlich der eigenen Außendarstellung. Dabei ist es eine echte Herausforderung, als kleine Mannschaft gegen die großen Werkteams anzutreten. Es gilt, kleine Budgets mit großem Kampfgeist auszugleichen. Was man erreichen kann, wenn man es wirklich ernst meint, beweisen die Schwaben immer wieder: Cheffahrer Gerd Körber hat es bei der EM 2014 auf den Platz des besten Race-by-Race-Fahrers geschafft. Für diesen Biss schätzen wir die Schwabentrucker so sehr und drücken ihnen bei jedem Rennen fest die Daumen. Die Saison-Highlights im Überblick:

2014: Neuer Auftritt, guter Eindruck

Um treuen Sponsoren und allen Fans einen professionellen Auftritt zu bieten, haben die Schwaben-Underdogs mit professioneller Unterstützung ein neues Erscheinungsbild inklusive eines dynamischen Logos entwickelt – das Auge fährt schließlich mit! Mit den gut ausbalancierten Race Trucks sind die Schwaben dann auf dem Misano World Circuit, am Red Bull Ring, am Nürburgring, im tschechischen Most und auf der Traditionsstrecke in Le Mans dabei. Vor allem Altmeister Gerd Körber fährt immer wieder unter den ersten Zehn mit und erreicht zum Saisonende in der Gesamtfahrerwertung Position 12 (Markus Altenstrasser: Position 19).

2013 Weißer HI-(WAY) mit Biss

Bei fünf Rennen der FIA Truck-EM wechseln sich Gerd Körber und Markus Altenstrasser auf dem Bock ab. Auf dem Misano World Circuit, am Nürburgring, auf dem Red Bull Ring, in Most und in Le Mans erreichen sie immer wieder Plätze zwischen Platz 6 und Platz 14 und markieren damit nachdrücklich ihren Top-Ten-Anspruch.

2012: Mit regionaler Unterstützung nach vorn

Ein hervorragender 2. Platz im Mittelrhein-Cup am Nürburgring im Sommer, ein weiterer 2. Platz in Zolder im Herbst: Sehr zufrieden beendet das Team Schwabentruck die Rennsaison 2012. Dem Privatteam aus Ulm ist es damit gelungen, den großen Werksteams die Stirn zu bieten. Ermöglicht wird die Teilnahme an den Europameisterschafts-Rennen durch die ehrenamtliche Beteiligung vieler regionaler Unternehmen aus der Region.

2011: Das Rennen um die EM-Qualifikation

Auch 2011 ist das Team Schwbentruck am Nürburgring ganz vorn dabei: Mit einem 2. Platz im Mittelrhein-Cup können die Ulmer Rennsportler an den Erfolg des Vorjahres anknüpfen. Jetzt geht es zum ersten Mal um die EM-Qualifikation. Georg Glöckler kümmert sich dabei um die Bau- und Ersatzteile.​ Durch das sympathische Auftreten im offenen Fahrerlager sammelt das Privat-Team aus Ulm beim Publikum Pluspunkte.

2010: Der erste Stralis geht an den Start

Ein Team um den IVECO Ausbilder und Kfz-Meister Georg Glöckler hat mit Hilfe von Sponsoren eine Renn-Sattelzugmaschine auf Basis des Stralis gebaut und fährt in einem Feld von 25 Fahrzeugen um den Mittelrhein-Cup. Dieser Preis wird auf der Eifel-Strecke parallel zur Truck-Europameisterschaft ausgetragen. Zuerst wollte ein tschechisches Team mit dem Stralis​ an den Start gehen. Die Ulmer steuerten Teile bei, holten sich das Fahrzeug jedoch nach einer Neuorientierung der Tschechen zurück. Jetzt heißt es: Selber starten! Ohne Budget, dafür mit ungezählten Stunden ehrenamtlicher Arbeit wird der Racetruck für den ersten Einsatz hergerichtet. Ab jetzt gibt es kein Zurück mehr. Warum auch.

Zur Website des Team Schwabentruck >> www.team-schwaben-truck.com 
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