​​Der ​Internationale ADAC Truck-Grand-Prix​ 2017

Am 30. Juni 2017 war es wieder soweit und der 32. Internationale ADAC Truck Grand-Prix startete als die PS-stärkste Veranstaltung am Nürburgring mit so viel Trucksport wie nie zuvor.

Mit IVECO gingen dieses Jahr gleich zwei Teams an den Start:
Jochen Hahn, Truck Racing Europameister 2016, fuhr in dieser Saison erstmalig einen, von Grund auf neuen IVECO Truck. Schwabentruck Racing powered by IVECO mit dem mehrmaligen Europameister Gerd Körber arbeitet bereits seit Jahren mit IVECO zusammen. Die ETRC Team-Meisterschaft bestritten die Bullen von IVECO Magirus gemeinsam, bei der Fahrermeisterschaft blieben Hahn Racing und Schwabentruck Racing weiterhin Wettbewerber.
Vor dem Start gab es erst mal eine Ehrung für ein ganz besonderes Jubiläum: genau vor 30 Jahren stieg der IVECO-Pilot und Publikumsliebling Gerd Körber erstmals in einen Renntruck. Die Jungfernfahrt mit damals sagenhaften 750 PS endete immerhin auf Platz vier!​
Heute ruft Körber wie auch Hahn beim IVECO Cursor 13 Motor von FPT Industrial in der Spitze stattliche 1.200 PS ab. Der Druck für beide war extrem hoch, schließlich sind sowohl Jochen Hahn als auch Gerd Körber in der Eifel klingende Namen. Der eine, Jochen Hahn, als mehrmaliger und amtierender Europameister, der andere (Körber) ebenfalls als mehrfacher Europameister und als treuer Begleiter des Teams Schwabentruck von den Wurzeln bis heute.
Das Heimspiel auf dem Ring fiel am ersten Tag für das Team Die Bullen von IVECO Magirus bei Regen durchwachsen aus: Im Qualifying setzte sich Hahn zwar ab und startete als erster, bekam jedoch ordentlich Druck von hinten. Erst schiebt sich Adam Lacko im Buggyra an Hahn vorbei, danach schlüpft auch Norbert Kiss hindurch. Am Ende war Hahn Dritter, Körber ging als Nummer acht über die Linie.​
Im zweiten Rennen, bei dem die ersten acht mit den letzten 8 des ersten Rennens die Plätze tauschten, gab es ab der ersten Kurve Karambolagen am laufenden Band. Packende Kämpfe und jede Menge geschreddertes Plastik hielten das Publikum unter Hochspannung. Letztlich war am Samstag gegen Adam Lacko im Buggyra aber kein Kraut gewachsen und er gewann auch den zweiten Lauf. Nach einem tollen Kampf kam Körber mit einem Wimpernschlag vor Teamkollege Hahn als Dritter auf´s Treppchen und freute sich riesig.​
Am Sonntag ging es im selben Modus weiter. Startaufstellung nach der Qualifikation: erste Startreihe für Hahn, Platz acht für Körber. Körber konnte diesen Platz halten, Hahn rutschte nach etlichem Gerangel auf Position sieben.​
Folglich sollten beide im nächsten und letzten Rennen des Tages aus der ersten Startreihe in das Rennen gehen. Wegen eines Unfalls (zwischenzeitliches Rennen einer anderen Klasse) mit einem Ölschaden gelang es nicht mehr, die Strecke zeitig zu säubern. Um 17:00 wurde daher beschlossen, den letzten Lauf ausfallen zu lassen​.
Attraktion am IVECO-Stand war unter anderem eines der europaweit auf 124 Fahrzeuge limitierten Fahrzeuge, die in Anlehnung an die Zusammenarbeit mit dem Abarth-Scorpion Team aufgelegt wurden. Der Stralis XP TCO2-CHAMPION​ mit den traditionellen roten und grauen Scorpion-Farbelementen erinnert an die Erfolge der legendären Rallyefahrzeuge des Typs Fiat Spider 124 und den neu aufgelegten „Abarth 124 Rally Selenia“. Ein Stralis und ein Eurocargo sorgen während der nächsten 3 Jahre für die europaweite Logistik des Rennteams.​