​Die siebte Woche

​Nach 51 Tagen und mehr als 14.000 km hat das Team der „Overland 12“-Expedition Kamerun in Äquatorialafrika erreicht.

Bevor der Konvoi in Kamerun ankam, mussten Benin und Nigeria durchquert werden. Die kurze Strecke von rund 100 km durch Benin führte über gut asphaltierte Straßen und verlief ohne weitere Probleme. Erst an der nigerianischen Grenze gab es Verzögerungen. Um nach Lagos, der größten Stadt Nigerias, weiter zu reisen, benötigte das Team bewaffneten Begleitschutz, denn Lagos ist eine der bevölkerungsreichsten Städte Afrikas und die Kriminalitätsrate ist dort besonders hoch.

In Lagos besuchte das Team der Expedition einen neuen Iveco-Stützpunkt, wo alle Fahrzeuge einer gründlichen technischen Überprüfung unterzogen wurden. Der Iveco-Händler und die Einheimischen begrüßten es sehr, dass das Team der „Overland 12“-Expedition eine lokale Fußballmannschaft sponsert.

Anschließend verließ der orangefarbene Konvoi Lagos in Richtung Kamerun.

Trotz der bewaffneten Wache, die das Team auf der Expedition begleitete, gab es eine Schrecksekunde. Um Unruhen zwischen Regierungstruppen und Rebellen zu vermeiden wurde der Konvoi in der Nähe der Staatsgrenze zu einem abrupten Richtungswechsel gezwungen. In diesem Teil der Welt, ist es leider normal, dass man Gruppen von Flüchtlingen trifft, die ihr Zuhause verlassen haben, um aus Kampfzonen zu fliehen.

Die Gruppe verließ Kamerun in Richtung Gabun und Kongo und somit in südlicher Richtung in den äquatorialen Dschungel. Obwohl diese Region zum größten Teil unbewohnt ist, konnte der Konvoi diese Herausforderung meistern und den Zeitplan der Expedition einhalten.

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